Beate Debus
DIE WUCHT DER FORM

Zur Ausstellung in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim laden wir Sie herzlich ein.

Ausstellungsdauer: 22. Januar bis 6. März 2022.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Bitte beachten Sie die gültigen Corona-Regelungen.

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„Ich lebe mitten in der Natur,“ sagt Beate Debus. Das ist das eine Sujet, der Treibstoff, die Weite und Räumlichkeit von Landschaft und Naturphänomenen, die sie als Bildhauerin umsetzen will.

Das andere Sujet ist immer der Mensch in seiner Existenz, das Einfangen der Bewegung, die Darstellung des Zwischenmenschlichen.

Den Rhythmus erfassen, die Kraft formen, das Licht einfangen. Der Betrachter muss sich auf die abstrakten Formen, den Rhythmus, auf Melancholie und Dunkelheit, die ständigen Veränderungen einlassen.

Die Bildhauerin Beate Debus beschäftigt sich schon lange und intensiv in ihrer bildhauerischen Arbeit mit Körper- und Raumkonzepten, die in der Lage sind, innere, also psychische Befindlichkeiten auszudrücken, derartiges zu formen. Stimmungen und Emotionen kommen und gehen wie das Wetter, sind also eigentlich ungeeignet für den bildhauerischen Zugriff. Beate Debus hat sich jedoch über die Sprache von Gesten, Rhythmen, Kontrasten und Balancen der Kräfte, wie wir sie im modernen Tanz als zentrale Form- und Kommunikationsmittel beobachten können, eigene bildhauerische Gestaltungsräume eröffnet, die das wenig Greifbare, das Vorübergehende, das Subjektive auszudrücken vermögen.

Konzentrischer Tanz

Beate Debus sieht sich als Forscherin sinnlicher und emotionaler Wahrnehmungen, für die sie entsprechende visuelle und haptische Formen zu finden sucht. Als ihr Hauptarbeitsfeld erwählte sie Holz-Skulpturen. Auf dem Wege dorthin entstehen eigenständige Zeichnungen, Druckgrafiken, Collagen und Holz-Reliefs.

Wir präsentieren einen Querschnitt ihrer Arbeiten, die das Hindeuten der bildhauerischen Form auf menschliche Existenz verkörpert.