MITGLIEDERAUSSTELLUNG

MITGLIEDERAUSSTELLUNG
[inside.art]

18. November bis 23. Dezember 2022

Der Kunstverein blickt nach innen und präsentiert die Werke seiner Mitglieder.

Die Ausstellung bietet einen Querschnitt künstlerischer Arbeiten wie Zeichnungen, Malerei, Collage, Fotokunst, Radierung, Plastik, Ölmalerei, Stoffarbeiten, Enkaustik, Video, Keramik.

Karin Merchel Kuratorin der Ausstellung [inside.art] 2022

EUROPÄISCHE KUNSTBEGEGNUNG

  • Ausstellungsdauer: 24, September bis 6. November 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.

Eine Initiative von 1998 und 2005 aufgreifend, veranstalten der Kunstverein- und der Partnerschafts-verein Bad Nauheim eine Ausstellung mit Werken von Künstler*innen aus allen seinen Partnerstädten: Francis Gury aus Chaumont/Haute-Marne (F), Judith Unfug-Henning aus Bad Langensalza (D), Anne Vrielinck aus Oostkamp (B), Pam Smart aus Buxton (GB) und Barbara Heinisch aus Bad Nauheim (D).

Diese Ausstellung zeigt mit über 50 Werken, Gemälden und Skulpturen, ein breites künstlerisches Spektrum aus vier Nationen, die eines gemeinsam haben, eine gewachsene europäische Kunsttradition.

Im Rahmen des kulturellen Austauschs unseres europäischen Partnerschaftsnetzwerks wird diese Ausstellung im Anschluss 2023 in Bad Langensalza, Chaumont und Oostkamp gezeigt werden.

Anne Vrielinck, Oostkamp: Groeten, 2022
Barbara Heinisch, Bad Nauheim: Begegnung II, 2011
Francis Gury, Chaumont: Composition feuilles de Gingo Bilboa I 2022
Judith Unfug-Henning, Bad Langensalza: Sanftmut, 2016
Pam Smart, Buxton: Buxton Perspectives, 2021

Hama Lohrmann Lapidarium

Hama Lohrmann
Lapidarium

  • Ausstellungsdauer: 1. Juli bis 7. August 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.

Hama Lohrmann

  • 1965 geboren in Augsburg
  • 19911992 Ausbildung zum Zimmermann
  • 2003 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg
  • 2008 Kunstpreis des Bezirkstagspräsidenten Jürgen Reichert
  • 2011 Kunstpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen beim Kunst Frühling 2011
  • 2013 2. Preis, Gräfelfinger Kunstpreis 2013

Arbeitsweise und Intention

Hama Lohrmann begibt sich bei seiner künstlerischen Arbeit hinaus in die Natur, am liebsten allein und für mehrere Tage, an entlegene Orte. Dort verwendet er für seine Arbeiten ausschließlich Naturmaterialien, die er vorfindet. Bei diesen Arbeiten geht es ihm um „Schönheit“, Wahrhaftigkeit und darüber hinaus um Vergänglichkeit, um die Zeit in verschiedensten Facetten und zuletzt auch um die nicht-Besitzbarkeit alles Natürlichen.

Großformatige Fotografien bringen die Werke zurück in die „Kunstwelt“. Auch das Gehen selbst, als zentraler Bestandteil seines (Künstler-) Lebens, thematisiert er mit konzeptuellen Wanderungen.

Die hieraus entstehenden Dokumentationen sind weiterer Bestandteil seiner Ausstellungen.

In seiner Arbeit geht es darum, über eine Verfeinerung der ästhetischen Empfindsamkeit die Wahrnehmung für das Schöne zu vertiefen. Aus dem einfachen und für ihn schlüssigen Grund, den Friedrich Schiller so treffend beschrieb: „…. weil es die Schönheit ist, durch welche man zur Freyheit wandert.“

Zur Website: hama-lohrmann.com

AUF SCHMALEM STEG

TILMANN ZAHN
AUF SCHMALEM STEG

  • Ausstellungsdauer: 14. Mai bis 19. Juni 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.
Ikarus

Die filigranen Objekte, aus Papier gerissen, mit rätselhafter Technik stabilisiert und farblich gestaltet, erinnern an den Schrott rostiger stählerner Konstruktionen wie Türme, Brücken, Hallen an den Rändern der Zivilisation.

Das Objekthafte der Werke Tilmann Zahns erzeugt im Zusammenwirken der Leichtigkeit von Papier, den weichen, ausgerissenen Formen, den meist erdigen Farben und dem Abstand zur Wand, an der er sie befestigt, eine räumliche Dimension, die die Fantasie des Betrachters herausfordert, über die Vergänglichkeit, Verlassenheit, den verlorenen Nutzwert, den Zerfall nachzudenken. Man könnte beim Betrachten seiner Werke melancholisch werden, wäre da nicht die eindringliche ästhetische Qualität seiner Arbeiten, die positiv stimmt.

Ortung

Dieter – Balzer FARBSPIEL

Dieter Balzer
FARBSPIEL

  • Ausstellungsdauer: Samstag, 19. März bis Sonntag, 1. Mai 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr
  • Bitte beachten Sie die gültigen Corona-Regelungen.
Papilio 12-4

Dieter Balzer steht in der Tradition der konstruktiv-konkreten Kunst. Er beklebt planmäßig MDF-Platten mit ausgewählten Farbfolien, die er am Computer Millimeter genau konstruiert. Seine Objekte setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen, dem architektonischen Aspekt aus dem konstruierten Körper einerseits und den Farben andererseits, die so eingesetzt werden, dass sie die Architektur rhythmisch mitformulieren. Er begreift Farbe als etwas, das die Konstruktion unterlaufen kann, so dass es zwei Kräfte gibt, die gegeneinander und miteinander wirken. Das Durchorganisierte, Konstruierte und das Subjektive der Farben sieht er als Spannungseffekt.

Dieter Balzer ist ein künstlerischer Konstrukteur, bei dem die Farbe zum unabdingbaren Spiel des Gestaltens gehört. Seine Objekte sind in einem Zwischenbereich zwischen Fläche und Raum anzusiedeln.

Xix 18-2

DIE WUCHT DER FORM

Beate Debus

Zur Ausstellung in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim laden wir Sie herzlich ein.

Ausstellungsdauer: 22. Januar bis 6. März 2022.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Bitte beachten Sie die gültigen Corona-Regelungen.

Aushalten
Aushalten

„Ich lebe mitten in der Natur,“ sagt Beate Debus. Das ist das eine Sujet, der Treibstoff, die Weite und Räumlichkeit von Landschaft und Naturphänomenen, die sie als Bildhauerin umsetzen will.

Das andere Sujet ist immer der Mensch in seiner Existenz, das Einfangen der Bewegung, die Darstellung des Zwischenmenschlichen.

Den Rhythmus erfassen, die Kraft formen, das Licht einfangen. Der Betrachter muss sich auf die abstrakten Formen, den Rhythmus, auf Melancholie und Dunkelheit, die ständigen Veränderungen einlassen.

Die Bildhauerin Beate Debus beschäftigt sich schon lange und intensiv in ihrer bildhauerischen Arbeit mit Körper- und Raumkonzepten, die in der Lage sind, innere, also psychische Befindlichkeiten auszudrücken, derartiges zu formen. Stimmungen und Emotionen kommen und gehen wie das Wetter, sind also eigentlich ungeeignet für den bildhauerischen Zugriff. Beate Debus hat sich jedoch über die Sprache von Gesten, Rhythmen, Kontrasten und Balancen der Kräfte, wie wir sie im modernen Tanz als zentrale Form- und Kommunikationsmittel beobachten können, eigene bildhauerische Gestaltungsräume eröffnet, die das wenig Greifbare, das Vorübergehende, das Subjektive auszudrücken vermögen.

Konzentrischer Tanz
Beate Debus sieht sich als Forscherin sinnlicher und emotionaler Wahrnehmungen, für die sie entsprechende visuelle und haptische Formen zu finden sucht. Als ihr Hauptarbeitsfeld erwählte sie Holz-Skulpturen. Auf dem Wege dorthin entstehen eigenständige Zeichnungen, Druckgrafiken, Collagen und Holz-Reliefs.

Wir präsentieren einen Querschnitt ihrer Arbeiten, die das Hindeuten der bildhauerischen Form auf menschliche Existenz verkörpert.

MITGLIEDERAUSSTELLUNG

[inside. art] MITGLIEDERAUSSTELLUNG

Zur Ausstellung in der Galerie der Trinkkuranlage laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein.

Der Kunstverein Bad Nauheim blickt nach innen und präsentiert die Werke seiner Mitglieder.

In diesem Jahr zeigen 61 Künstlerinnen und Künstler ihre neuesten Arbeiten.

Die Ausstellung bietet einen Querschnitt künstlerischer Arbeiten wie Zeichnungen, Malerei, Collage, Fotokunst, Radierung, Plastik, Ölmalerei, Stoffarbeiten, Bildhauerei, Keramik, Enkaustik, Video, Mischtechnik auf Spiegel.

Bitte beachten:

Auf Grund der ab 25.11.2021 gültigen Coronavirus-Schutzverordnung können wir Besuchern nur Einlass gewähren, die einen Negativnachweis in Form eines Impf- oder Genesenennachweises vorweisen = 2G!

Wir bitten um euer Verständnis.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr

Sa, So. & Feiertage: 11:00 – 18:00 Uhr

Telefon während der Öffnungszeiten: 06032 8698798

Es gelten die gültigen Corona-Regelungen

Spuren – Bettina Hachmann

Spuren

Bettina Hachmann

25. September bis 7. November 2021

Zur Ausstellung in der Galerie der Trinkkuranlage laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein.

© Bettina Hachmann, Bild ohne Titel, Mixed Media auf Leinwand, 2021

Die Künstlerin Bettina Hachmann präsentiert in dieser Ausstellung Werke mit einer Rauminstallation.
Ausschließlich auf abstrakten Wegen nimmt uns Bettina Hachmann mit in eine Welt der strukturierten Oberflächen. Sie setzt dabei ihre eigenen Spuren, schafft vielfache Farbschichtungen und ausgeprägte Linien.

©Bettina Hachmann, Bild ohne Titel, Mixed Media, 2021

Von Zeit zu Zeit wird die Abstraktion der Bilder durch ein besonderes Zeichen, ein Schriftsegment oder ähnliches unterbrochen.

Die Künstlerin wird seit 2009 vertreten durch die GALERIE BENTLER BONN

  • Ausstellungsdauer: 25. September bis 7. November 2021
  • Öffnungszeiten:
    • Dienstag bis Freitag 14:00-18:00 Uhr
    • Sa, So. & Feiertage: 11:00-18:00 Uhr
  • Website: bettina-hachmann.de

Seelenspiegel

SEELENSPIEGEL

Skulpturen von Sieglinde Gros und Gemälde von Constantin Schroeder

  • 17. Juli bis 29. August 2021
  • Dienstag – Freitag 14 – 18 Uhr
  • Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

„Sieglinde Gros schafft ein visuelles Echo, das eine wahre Assoziationskette in uns loszutreten vermag. Es sind Gruppen, mit denen wir nicht kommunizieren können. Wir können zuerst kaum erklären, was uns von ihnen trennt. In ihnen versteckt sich etwas Geheimnisvolles, welches wir kaum zu ergründen mögen. Man folgt den abstrakten Spuren der Künstlerin auf dem Holz und erschließt sich – sehr langsam – Figur für Figur. Dies hat etwas sehr Kontemplatives. Ein langer Reifeprozess auf der Suche nach einer Position zwischen Figuration und Abstraktion wird spürbar, der sich auf unsere Wahrnehmung überträgt.

Sie gibt ihren Figuren bewusst einen indifferenten Ausdruck, damit dem Gegenüber Deutungsmöglichkeiten bleiben. Ein Lächeln oder eine andere Gemütsäußerung würden zu sehr festlegen und dennoch vermeint man, je nach Lichteinfall, eben diese Gefühlsregungen bei den Figuren auszumachen. Wechselt man jedoch den Standort, so ist das eben noch sicher Erkannte wieder verschwunden und man beginnt zu zweifeln.

Es ist schwer, das Innere und das Äußere gleichzeitig darzustellen, aber genau dies gelingt Sieglinde Gros in ihrer bemerkenswerten, von innerer Ruhe getragenen und von sanfter Aufmerksamkeit auf einen Gedanken bestimmten Arbeit.“

© Regina Caspers

In meist großformatigen und überwiegend in fotorealistischer Weise gefertigten Bildern betritt Constantin Schroeder unwirkliche Bildwelten, die die Tiefen des Unbewussten ausloten und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das Fantastische und Absurde erweitern.

Schroeder zeigt Heroen, idealisierte Figuren, Geister und beklemmende zwischenmenschliche Rätsel. Er thematisiert Fragen nach der eigenen Existenz, der Freiheit des Ichs, er zeigt Gewalt und den Verlust von Individualität.

Schroeder greift tief in die menschliche Psyche, er erweitert das Bewusstsein und die Wirklichkeit der Betrachter und versucht, Sehgewohnheiten umzustürzen. Auslassungen, weiße Leerstellen übergeben dem Betrachter die Aufgabe, verschiedene Elemente, die nicht direkt vom Bild vorgegeben sind, in eine Beziehung zueinander zu bringen und so einen offen gelassenen Gedanken selbständig zu Ende zu denken oder zu rekonstruieren.

So stellt Schroeder die Betrachterfunktion und den Prozess der emotionalen Wahrnehmung in den Mittelpunkt. Erst durch den Betrachter, der beim Interpretieren seine Lebenswirklichkeit in das Gesehene projiziert, wird das Werk komplettiert.

Zum Herunterladen als PDF

Digital Melt

digital melt

Werke von Mathias Hornung

15. Mai bis 27. Juni 2021

Dienstag – Freitag 14 – 18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

Einladung zur Finissage - Download PDF

Ausschnitt aus digital blue, Druckstock Offsetfarben, Birke multiplex, 90 x 220 x 2 cm, 2020

Der Berliner Künstler Mathias Hornung, Bildhauer und Drucker zugleich, bändigt seine Fantasie, in dem er in thematischen Zyklen arbeitet. Nach den Zyklen wie GRID, TARTAN, Defragmentology, bmp, Wunderblöcke, stellt der Kunstverein Bad Nauheim eine Auswahl seiner Werke aus dem Zyklus digital melt in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim aus.

Foto: © Mellenthin

Zeichnung und Skulptur, Raum und Fläche, Farbe und Material, Figur und Grund, Form und Spiel, Serialität und Einzigartigkeit kommen in seinen Arbeiten zusammen. Dabei wechselt Hornung zwischen bildhauerischen und druckgraphischen Verfahren, zwischen Druck und dem sich verselbständigenden Druckstock, zwischen Expressivität und Strenge.

Hornungs Umgang mit dem von ihm bevorzugten Material Holz ist ein sich entfaltender Prozess, immer anders, immer sich selbst.

Seine Arbeiten sind Grenzgänge zwischen Grafik, Relief und Skulptur, sind sinnliche und zugleich konzeptuelle Bildgebilde, die Raum und Zwischenraum zwischen Medien und Materialien erspielen. Druck und Druckstock sind eigenständige und doch kommunizierende Teile eines zirkulierenden Prozesses, jeder, auch der in sich selbst gleichsam vervielfältigte Druck, weist zurück auf seine Herkunft. Ursprung und Aufschub, vorher und nachher berühren sich. Die Holzschnitte, die Druckstöcke reflektieren und kommentieren sowohl auf der Ebene des Bildes als auch der Bildhandlung sich selbst und ihre Bedingungen und öffnen sich wechselseitig zu unerwarteter Wahrnehmung.

3. digital melt 2019 Farbholzschnitt Offsetfarben Zeichenpapier 100 x 200 cm

Seine Reliefs sind immer ein spezifischer Oberflächenzustand und zeigen doch zugleich die Spur des Machens: Linien werden in die Fläche des organisch gewachsenen Holzstocks gefräst, das Holz ist Mit- und Gegenspieler, ist Widerstand und Möglichkeit. Der skulpturale Vorgang, der sich in den Fräsungen ein- und abzeichnet, führt der anachronistischen Technik des Holzschnitts ganz Bedeutungsdimensionen zu. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treten so in Mathias Hornungs Holzdrucken, in den Reliefs in ein eigenwilliges, oszillierendes Verhältnis. Scheinbar Unvereinbares verbindet sich zu neuen Denk- und Sehräumen, die Ambivalenzen herstellen und austragen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Zur Website des Künstlers: www.mathiashornung.de

PDFDownload Ausstellungsplakat

PDFDownload Biografie

MP4Video anschauen