Hama Lohrmann Lapidarium

Hama Lohrmann
Lapidarium

  • Ausstellungsdauer: 1. Juli bis 7. August 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.

Hama Lohrmann

  • 1965 geboren in Augsburg
  • 19911992 Ausbildung zum Zimmermann
  • 2003 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg
  • 2008 Kunstpreis des Bezirkstagspräsidenten Jürgen Reichert
  • 2011 Kunstpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen beim Kunst Frühling 2011
  • 2013 2. Preis, Gräfelfinger Kunstpreis 2013

Arbeitsweise und Intention

Hama Lohrmann begibt sich bei seiner künstlerischen Arbeit hinaus in die Natur, am liebsten allein und für mehrere Tage, an entlegene Orte. Dort verwendet er für seine Arbeiten ausschließlich Naturmaterialien, die er vorfindet. Bei diesen Arbeiten geht es ihm um „Schönheit“, Wahrhaftigkeit und darüber hinaus um Vergänglichkeit, um die Zeit in verschiedensten Facetten und zuletzt auch um die nicht-Besitzbarkeit alles Natürlichen.

Großformatige Fotografien bringen die Werke zurück in die „Kunstwelt“. Auch das Gehen selbst, als zentraler Bestandteil seines (Künstler-) Lebens, thematisiert er mit konzeptuellen Wanderungen.

Die hieraus entstehenden Dokumentationen sind weiterer Bestandteil seiner Ausstellungen.

In seiner Arbeit geht es darum, über eine Verfeinerung der ästhetischen Empfindsamkeit die Wahrnehmung für das Schöne zu vertiefen. Aus dem einfachen und für ihn schlüssigen Grund, den Friedrich Schiller so treffend beschrieb: „…. weil es die Schönheit ist, durch welche man zur Freyheit wandert.“

Zur Website: hama-lohrmann.com

AUF SCHMALEM STEG

TILMANN ZAHN
AUF SCHMALEM STEG

  • Ausstellungsdauer: 14. Mai bis 19. Juni 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.
Ikarus

Die filigranen Objekte, aus Papier gerissen, mit rätselhafter Technik stabilisiert und farblich gestaltet, erinnern an den Schrott rostiger stählerner Konstruktionen wie Türme, Brücken, Hallen an den Rändern der Zivilisation.

Das Objekthafte der Werke Tilmann Zahns erzeugt im Zusammenwirken der Leichtigkeit von Papier, den weichen, ausgerissenen Formen, den meist erdigen Farben und dem Abstand zur Wand, an der er sie befestigt, eine räumliche Dimension, die die Fantasie des Betrachters herausfordert, über die Vergänglichkeit, Verlassenheit, den verlorenen Nutzwert, den Zerfall nachzudenken. Man könnte beim Betrachten seiner Werke melancholisch werden, wäre da nicht die eindringliche ästhetische Qualität seiner Arbeiten, die positiv stimmt.

Ortung

Dieter – Balzer FARBSPIEL

Dieter Balzer
FARBSPIEL

  • Ausstellungsdauer: Samstag, 19. März bis Sonntag, 1. Mai 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr
  • Bitte beachten Sie die gültigen Corona-Regelungen.
Papilio 12-4

Dieter Balzer steht in der Tradition der konstruktiv-konkreten Kunst. Er beklebt planmäßig MDF-Platten mit ausgewählten Farbfolien, die er am Computer Millimeter genau konstruiert. Seine Objekte setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen, dem architektonischen Aspekt aus dem konstruierten Körper einerseits und den Farben andererseits, die so eingesetzt werden, dass sie die Architektur rhythmisch mitformulieren. Er begreift Farbe als etwas, das die Konstruktion unterlaufen kann, so dass es zwei Kräfte gibt, die gegeneinander und miteinander wirken. Das Durchorganisierte, Konstruierte und das Subjektive der Farben sieht er als Spannungseffekt.

Dieter Balzer ist ein künstlerischer Konstrukteur, bei dem die Farbe zum unabdingbaren Spiel des Gestaltens gehört. Seine Objekte sind in einem Zwischenbereich zwischen Fläche und Raum anzusiedeln.

Xix 18-2

DIE WUCHT DER FORM

Beate Debus

Zur Ausstellung in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim laden wir Sie herzlich ein.

Ausstellungsdauer: 22. Januar bis 6. März 2022.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Bitte beachten Sie die gültigen Corona-Regelungen.

Aushalten
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„Ich lebe mitten in der Natur,“ sagt Beate Debus. Das ist das eine Sujet, der Treibstoff, die Weite und Räumlichkeit von Landschaft und Naturphänomenen, die sie als Bildhauerin umsetzen will.

Das andere Sujet ist immer der Mensch in seiner Existenz, das Einfangen der Bewegung, die Darstellung des Zwischenmenschlichen.

Den Rhythmus erfassen, die Kraft formen, das Licht einfangen. Der Betrachter muss sich auf die abstrakten Formen, den Rhythmus, auf Melancholie und Dunkelheit, die ständigen Veränderungen einlassen.

Die Bildhauerin Beate Debus beschäftigt sich schon lange und intensiv in ihrer bildhauerischen Arbeit mit Körper- und Raumkonzepten, die in der Lage sind, innere, also psychische Befindlichkeiten auszudrücken, derartiges zu formen. Stimmungen und Emotionen kommen und gehen wie das Wetter, sind also eigentlich ungeeignet für den bildhauerischen Zugriff. Beate Debus hat sich jedoch über die Sprache von Gesten, Rhythmen, Kontrasten und Balancen der Kräfte, wie wir sie im modernen Tanz als zentrale Form- und Kommunikationsmittel beobachten können, eigene bildhauerische Gestaltungsräume eröffnet, die das wenig Greifbare, das Vorübergehende, das Subjektive auszudrücken vermögen.

Konzentrischer Tanz
Beate Debus sieht sich als Forscherin sinnlicher und emotionaler Wahrnehmungen, für die sie entsprechende visuelle und haptische Formen zu finden sucht. Als ihr Hauptarbeitsfeld erwählte sie Holz-Skulpturen. Auf dem Wege dorthin entstehen eigenständige Zeichnungen, Druckgrafiken, Collagen und Holz-Reliefs.

Wir präsentieren einen Querschnitt ihrer Arbeiten, die das Hindeuten der bildhauerischen Form auf menschliche Existenz verkörpert.

MITGLIEDERAUSSTELLUNG

[inside. art] MITGLIEDERAUSSTELLUNG

Zur Ausstellung in der Galerie der Trinkkuranlage laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein.

Der Kunstverein Bad Nauheim blickt nach innen und präsentiert die Werke seiner Mitglieder.

In diesem Jahr zeigen 61 Künstlerinnen und Künstler ihre neuesten Arbeiten.

Die Ausstellung bietet einen Querschnitt künstlerischer Arbeiten wie Zeichnungen, Malerei, Collage, Fotokunst, Radierung, Plastik, Ölmalerei, Stoffarbeiten, Bildhauerei, Keramik, Enkaustik, Video, Mischtechnik auf Spiegel.

Bitte beachten:

Auf Grund der ab 25.11.2021 gültigen Coronavirus-Schutzverordnung können wir Besuchern nur Einlass gewähren, die einen Negativnachweis in Form eines Impf- oder Genesenennachweises vorweisen = 2G!

Wir bitten um euer Verständnis.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr

Sa, So. & Feiertage: 11:00 – 18:00 Uhr

Telefon während der Öffnungszeiten: 06032 8698798

Es gelten die gültigen Corona-Regelungen

Spuren – Bettina Hachmann

Spuren

Bettina Hachmann

25. September bis 7. November 2021

Zur Ausstellung in der Galerie der Trinkkuranlage laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein.

© Bettina Hachmann, Bild ohne Titel, Mixed Media auf Leinwand, 2021

Die Künstlerin Bettina Hachmann präsentiert in dieser Ausstellung Werke mit einer Rauminstallation.
Ausschließlich auf abstrakten Wegen nimmt uns Bettina Hachmann mit in eine Welt der strukturierten Oberflächen. Sie setzt dabei ihre eigenen Spuren, schafft vielfache Farbschichtungen und ausgeprägte Linien.

©Bettina Hachmann, Bild ohne Titel, Mixed Media, 2021

Von Zeit zu Zeit wird die Abstraktion der Bilder durch ein besonderes Zeichen, ein Schriftsegment oder ähnliches unterbrochen.

Die Künstlerin wird seit 2009 vertreten durch die GALERIE BENTLER BONN

  • Ausstellungsdauer: 25. September bis 7. November 2021
  • Öffnungszeiten:
    • Dienstag bis Freitag 14:00-18:00 Uhr
    • Sa, So. & Feiertage: 11:00-18:00 Uhr
  • Website: bettina-hachmann.de

Seelenspiegel

SEELENSPIEGEL

Skulpturen von Sieglinde Gros und Gemälde von Constantin Schroeder

  • 17. Juli bis 29. August 2021
  • Dienstag – Freitag 14 – 18 Uhr
  • Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

„Sieglinde Gros schafft ein visuelles Echo, das eine wahre Assoziationskette in uns loszutreten vermag. Es sind Gruppen, mit denen wir nicht kommunizieren können. Wir können zuerst kaum erklären, was uns von ihnen trennt. In ihnen versteckt sich etwas Geheimnisvolles, welches wir kaum zu ergründen mögen. Man folgt den abstrakten Spuren der Künstlerin auf dem Holz und erschließt sich – sehr langsam – Figur für Figur. Dies hat etwas sehr Kontemplatives. Ein langer Reifeprozess auf der Suche nach einer Position zwischen Figuration und Abstraktion wird spürbar, der sich auf unsere Wahrnehmung überträgt.

Sie gibt ihren Figuren bewusst einen indifferenten Ausdruck, damit dem Gegenüber Deutungsmöglichkeiten bleiben. Ein Lächeln oder eine andere Gemütsäußerung würden zu sehr festlegen und dennoch vermeint man, je nach Lichteinfall, eben diese Gefühlsregungen bei den Figuren auszumachen. Wechselt man jedoch den Standort, so ist das eben noch sicher Erkannte wieder verschwunden und man beginnt zu zweifeln.

Es ist schwer, das Innere und das Äußere gleichzeitig darzustellen, aber genau dies gelingt Sieglinde Gros in ihrer bemerkenswerten, von innerer Ruhe getragenen und von sanfter Aufmerksamkeit auf einen Gedanken bestimmten Arbeit.“

© Regina Caspers

In meist großformatigen und überwiegend in fotorealistischer Weise gefertigten Bildern betritt Constantin Schroeder unwirkliche Bildwelten, die die Tiefen des Unbewussten ausloten und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das Fantastische und Absurde erweitern.

Schroeder zeigt Heroen, idealisierte Figuren, Geister und beklemmende zwischenmenschliche Rätsel. Er thematisiert Fragen nach der eigenen Existenz, der Freiheit des Ichs, er zeigt Gewalt und den Verlust von Individualität.

Schroeder greift tief in die menschliche Psyche, er erweitert das Bewusstsein und die Wirklichkeit der Betrachter und versucht, Sehgewohnheiten umzustürzen. Auslassungen, weiße Leerstellen übergeben dem Betrachter die Aufgabe, verschiedene Elemente, die nicht direkt vom Bild vorgegeben sind, in eine Beziehung zueinander zu bringen und so einen offen gelassenen Gedanken selbständig zu Ende zu denken oder zu rekonstruieren.

So stellt Schroeder die Betrachterfunktion und den Prozess der emotionalen Wahrnehmung in den Mittelpunkt. Erst durch den Betrachter, der beim Interpretieren seine Lebenswirklichkeit in das Gesehene projiziert, wird das Werk komplettiert.

Zum Herunterladen als PDF

Digital Melt

digital melt

Werke von Mathias Hornung

15. Mai bis 27. Juni 2021

Dienstag – Freitag 14 – 18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

Einladung zur Finissage - Download PDF

Ausschnitt aus digital blue, Druckstock Offsetfarben, Birke multiplex, 90 x 220 x 2 cm, 2020

Der Berliner Künstler Mathias Hornung, Bildhauer und Drucker zugleich, bändigt seine Fantasie, in dem er in thematischen Zyklen arbeitet. Nach den Zyklen wie GRID, TARTAN, Defragmentology, bmp, Wunderblöcke, stellt der Kunstverein Bad Nauheim eine Auswahl seiner Werke aus dem Zyklus digital melt in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim aus.

Foto: © Mellenthin

Zeichnung und Skulptur, Raum und Fläche, Farbe und Material, Figur und Grund, Form und Spiel, Serialität und Einzigartigkeit kommen in seinen Arbeiten zusammen. Dabei wechselt Hornung zwischen bildhauerischen und druckgraphischen Verfahren, zwischen Druck und dem sich verselbständigenden Druckstock, zwischen Expressivität und Strenge.

Hornungs Umgang mit dem von ihm bevorzugten Material Holz ist ein sich entfaltender Prozess, immer anders, immer sich selbst.

Seine Arbeiten sind Grenzgänge zwischen Grafik, Relief und Skulptur, sind sinnliche und zugleich konzeptuelle Bildgebilde, die Raum und Zwischenraum zwischen Medien und Materialien erspielen. Druck und Druckstock sind eigenständige und doch kommunizierende Teile eines zirkulierenden Prozesses, jeder, auch der in sich selbst gleichsam vervielfältigte Druck, weist zurück auf seine Herkunft. Ursprung und Aufschub, vorher und nachher berühren sich. Die Holzschnitte, die Druckstöcke reflektieren und kommentieren sowohl auf der Ebene des Bildes als auch der Bildhandlung sich selbst und ihre Bedingungen und öffnen sich wechselseitig zu unerwarteter Wahrnehmung.

3. digital melt 2019 Farbholzschnitt Offsetfarben Zeichenpapier 100 x 200 cm

Seine Reliefs sind immer ein spezifischer Oberflächenzustand und zeigen doch zugleich die Spur des Machens: Linien werden in die Fläche des organisch gewachsenen Holzstocks gefräst, das Holz ist Mit- und Gegenspieler, ist Widerstand und Möglichkeit. Der skulpturale Vorgang, der sich in den Fräsungen ein- und abzeichnet, führt der anachronistischen Technik des Holzschnitts ganz Bedeutungsdimensionen zu. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treten so in Mathias Hornungs Holzdrucken, in den Reliefs in ein eigenwilliges, oszillierendes Verhältnis. Scheinbar Unvereinbares verbindet sich zu neuen Denk- und Sehräumen, die Ambivalenzen herstellen und austragen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Zur Website des Künstlers: www.mathiashornung.de

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Phänomen – Leise Träume

Phänomen – Leise Träume
Yu Su-Kyoung, Malerei und Oh Soon-Hwa, Fotografie

9.03. bis 2.05.2021
Dienstag bis Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr.

Was sind unsere Wurzeln? Wie bewahren wir sie? Wie finden wir sie wieder?

Oh Soon-Hwa „Tide out“

Fragen wie diesen gehen die beiden südkoreanischen Künstlerinnen in ihren Werken nach.

Gleiche kulturelle Wurzeln, kontrastierende aktuelle Lebensräume: Die eine lebt hier in Deutschland, die andere in ihrer Heimat Südkorea. Der Kontrast auf der einen Seite und die Ähnlichkeit auf der anderen Seite könnten kaum spannender sein. Vor diesem persönlichen Hintergrund stellen sich die beiden Künstlerinnen Fragen nach den Veränderungen der Lebenswirklichkeiten, die all diejenigen, die mit kulturellen und klimatischen Veränderungen konfrontiert sind, akut betreffen – unabhängig von ihrem geografischen Heimatland.

Yu Su-Kyoung „Glühwürmchen“

Für Interessenten haben wir die Begrüßung zur Ausstellung durch den Ersten Stadtrat und Kulturdezernenten Peter Krank und einen Ausschnitt der Laudatio von Dr. Martin Schmidt-Magin zum Download aufgezeichnet.

Biografien
Yu Su-Kyoung

Kim-Je in Südkorea

Bildende Künstlerin.

Sie studierte ab 1983 an der Ewha Womans University in Seoul, Fachbereich koreanische traditionelle Malerei bei Mun-Ja Won, Yong-Kil Oh, Chang-Bae Whang. Dafür erhielt sie 1987 ein Diplom. Ende 1989 besuchte sie Europa und seit 1990 lebt und arbeitet sie als freiberufliche Künstlerin in Friedberg/Hessen. Gelegentlich unterrichtet sie Malkurse für Erwachsene und Jugendliche.

  • 2020 Projekt „Wir und Jetzt“, Galerie in der Trinkkuranlage, mit Kunstinitiative
  • 2019 GRENZENlos, 30 Jahre Berliner Mauerfall, Friedberger Kreishaus am Europaplatz
  • 2019 Phänomen – Raum, Franck-Haus Marktheidenfeld, mit Christine Wigge
  • 2015 Humperdinck: Hänsel und Gretel, Bühnenbild, aHa Friedberg
  • 2010 Phänomen, Galerie Trinkkur, Bad Nauheim
  • 2007: Teil haben- Teil werden, Interkulturelle Woche, Landratsamt, Büdingen
  • 2005: Die Wand – reflection, Friedberger Kreishaus am Europaplatz
  • 2003: Du zeigst mir den Pfad zum Leben, Buchillustration, Grünewald Verlag Mainz
  • 2002: Der Tod ist nicht das Ende, …, Buchillustration, Grünewald Verlag Mainz
  • 2002: Die Wand – Koexistenz, Galerie Forum, Wiesbaden
  • 2002: Die Wand – Koexistenz, Galerie Hellhof, Kronberg
  • 2002: Begegnung, 3. Symposium Bildender Künstler Herrnhaag, Büdingen

Phänomen

Auf dem Weg

Die Kinder, die die imaginären Phänomene entdecken, sind nicht mehr nur das Subjekt, durch das der Betrachter das Imaginäre erfährt. Die Kinder verleihen den toten Gegenständen Stimme, Farbe, Form und Leben. Ein Märchen wird erzählt: Ich artikuliere die Dualität von Abstraktion und Figuration neu.

Die Natur verschmilzt mit sich selber, sowie mit Erinnerungen und aktuellen Ereignissen. Zur selben Zeit existieren unzählige Zeitachsen nebeneinander, wie eine Zeitreise, aber auch als Variationsmöglichkeit.

"Der Raum wird aufgelöst, die Stille, die Su-Kyoungs Welt ausstrahlt, wird spürbar. Oft grenzen ihre Landschaften an Abstraktion, lösen sich in Farbigkeit auf, verlieren an Form. Als Zauberei bezeichnet die Künstlerin diese Verwandlung, das Verschmelzen von Gegenständlichkeit und Abstraktion und zeigt, dass man nicht festhalten kann – was eben noch da war, war, was ist, ist und was sein wird, wird sein. Was bleibt, ist nur das Hier und Jetzt. So entdeckt sich Su-Kyoung dabei selbst – das Selbst, in seiner  ursprünglichen Reinheit, noch nicht durch seine Umwelten geprägt und unterjocht, verträumt, neugierig, manchmal schüchtern, unsicher und ängstlich, immer auf der Suche und offen für Neues.

In jener Welt sind diese Eigenschaften im Reinen geblieben. Su-Kyoung öffnet diese Welt, betritt so diese Orte der Sehnsucht und Museen der Erinnerung, beleuchtet Vergangenes und zeigt, dass uns all dies, unsere innerste Welt immer begleiten, da sind im Hier und Jetzt. In einer Dichte aus Farben und Geschichten zeigt sie uns diese Welt und lädt uns ein, einzutreten, zu entdecken und so möglicherweise eine Brücke zum eigenen Selbst zu bauen."

Joachim Albert M.A.

Oh Soon-Hwa

THE QUIET

DREAM SERIES

This Quiet dream series explores some women's perspectives on international marriage, in the Mekong Delta area, on the small island ofTan Loc, nicknamed "Taiwanese Island" because ofthe large number of warnen who have married Taiwanese men.

This series of photographs was developed in the Mekong Delta area and constitutes a collaborative effort between the photographer and these young warnen. lnstead offocusing on the hardships that push these young warnen to seek expatriation, the project aims at emphasizing the beauty ofwhat they intend to leave behind, which includes their environment, the landscapes, their family, their friends, in other words, people and places with which they have grown up and which form part of their identity. What is left behind is the known and where they head constitutes the unknown, places where everything will be different, from the climate and landscapes to the language, culture, and people.

BIOGRAPHY

Holds an MFA from the School ofVisual Arts and a doctorate degree from Columbia University, USA
Has participated near 90 exhibitions internationally, including the Asian Art Museum in Nice, the Noorderlicht Photo Festival in the Netherlands, the Lucca Photo Festival in ltaly, the National Portrait Gallery in London, the Sotheby's Young International Art Program, and the Houston Fotofest.
ls an associate professor at the School of Art, Design and Media, Nanyang Technological University in Singapore where she teaches both studio and theory photo courses.

"My interest in photography always revolves around the human conditions of living and coping with the changes in socio-cultural, economic and eco system.

Particularly, 1 am interested in the subjects of identity, gen der, and migration.A few long-term projects include Quiet Dream that portrays collaborative projection ofmarriage migration ofvietnamese warnen to South Korea; Steep Price that focuses on Muslim weavers in Varanasi; and Altered Food Chain that reveals the impacts ofman-made structures, e.g. mega dam, coupled with climate change, on the lives ofpeople whose livelihood is dependent on the Mekong River.

Based on initial thorough research, 1 gain access to the relevant community and continue working on the topics for several years for each project in order to gain in depth understanding of the community's culture, religion, and life."

Oh Soon-Hwa

Ausstellungsvideo Yu Su-Kyoung, Malerei und Oh Soon-Hwa, Fotografie.

Gesprochener Text von Kunsthistoriker Dr. Martin Schmidt-Magin.

 

Sichtweisen

Die Galerie Mühlfeld+Stohrer aus Frankfurt am Main ist zum ersten Mal Gast in unserer Galerie und präsentiert die beiden Künstler Lukas Frese Malerei und Thomas Hildenbrand Holzbildhauerei.

www.galerie-muehlfeld-stohrer.de

Der Künstler Lukas Frese (geb. 1979 in München) studierte Design. Die Ölgemälde auf Leinwand oder Holz kreieren eine aufregende Welt von Orten und Szenen mit hoher atmosphärischer Dichte, in denen das Sujet altmeisterlich durch die Beleuchtung inszeniert wird. Den zugrunde liegenden Rhythmus des Ortes oder des Menschen an die Oberfläche zu holen ist dabei prägendes Element.

www.lukasfrese.de

Abb: Lukas Frese – IF I HAD A GUN Nr. 2, 2020

Lukas Frese – IF I HAD A GUN Nr. 2, 2020. ZUM VERGRÖSSER BITTE BILD ANKLICKEN.

In Thomas Hildenbrand begegnen wir dem Holzbildhauer. 2005 begann er als freischaffender Künstler und bringt uns Werke in dramatischer Lebendigkeit, entfaltet beinahe lyrisch Geschichten, entfaltet Erhofftes, Ersehntes und Erwartendes. Er bringt dies in einer Qualität vor unsere Augen, die staunen lässt.

www.thomas-hildenbrand.de

Thomas Hildenbrand: spread your wings, 2019. ZUM VERGÖSSERN BITTE BILD ANKLICKEN

 

  • Ausstellungsdauer: 26. September 2020 bis 08.November 2020
  • Öffnungszeiten: Die – Frei 14 – 18 Uhr Sa/So/Feiertag 11 – 18 Uhr
  • Der Eintritt ist frei

Bitte beim Besuch der Ausstellung Mundschutz tragen und die gültigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen beachten!